DIE CRANIOSACRAL - THERAPIE

Diese ostheopathische Therapieform beruht auf dem Ertasten der cranialen Welle: ein feines Pulsieren des Körpers. Wie bei Ebbe und Flut dehnt sich unser Körper subtil aus und zieht sich wieder zusammen. Es hat sich gezeigt, dass diese Welle ein intelligenter Ausdruck von Körper, Geist und Seele ist, der Gesundheit, Vitalität und Wohlbefinden spiegelt. Durch Unfall, Schock, Krankheit, Geburtsfolgen und Stress kann dieses freie Pulsieren beeinträchtigt werden oder stellenweise gar zum Stillstand kommen. Mit sanften Berührungen werden Blockaden erspürt, gelöst und die craniale Welle wieder ins Gleichgewicht gebracht. Die Selbstregulierungs - und heilungskräfte des Körpers werden dabei unterstützend aktiviert.

Behandelt wird meist auf einer Liege, je nach Möglichkeit in Rücken-, Seiten- oder Bauchlage. Die Berührungen und Griffe ziehen den ganzen Körper mit ein. Die Kleidung wird dabei anbehalten, es empfiehlt sich lockere, nicht einengende Kleidung zu tragen (keine engen Jeans). Eine Sitzung dauert in der Regel 60 - 90 Min.

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DAS CRANIOSACRALE SYSTEM

Der Begriff Craniosacral setzt sich zusammen aus den Wörtern Cranium (Schädel) und Sacrum (Kreuzbein). Das ganze System umfasst die Schädelknochen, die Wirbelsäule, das Kreuzbein, das Gehirn, die Hirn und Rückenmarkshäute sowie die Hirn- und Rückenmarksflüssigkeit.

Muskelfasern, die sich rythmisch zusammenziehen und ausweiten, leiten ihre Bewegung ans Rückenmark und von da ans Gehirn weiter. Die das Gehirn und Rückenmark umfliessende Nährflüssigkeit (Liquor) gibt dieses Pulsieren an die Hirnhäute und Schädelknochen ab. Die einzelnen Schädelknochen sind nicht starr miteinander verbunden, sondern in ihren Nähten und Gelenken zueinander beweglich. Eine ständige, rythmische Formänderung des Schädels ist die Folge. Diese craniale Welle überträgt sich auf den gesamten Körper.

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Chronische Schmerzen und Spannungszustände können vielfältige Ursachen haben. Oft sind es viele verschiedene „Ladungen“, die schlussendlich zu einer Überbelastung des Systems und einem lokalen Kollaps führen. Als Analogie kann man das Bild eines Pack-Esels nehmen: wird diesem immer mehr Gepäck aufgeladen, klappt er irgendwann zusammen. Nun kann man das schmerzende Fuss - oder Kniegelenk des Esels behandeln, was einer Symptombehandlung gleichkommt. Besser ist es die Lasten vom Rücken zu entfernen, dann kann sich sein Körper wieder selber regenerieren.

So muss die Ursache auch nicht an Ort und Stelle des Kollapses/Schmerzes liegen. Alte und neue „Ladungen“ aus Unfällen, Traumen und Dissoziationen können im Bereich des Nervensystems, der Muskulatur, des Bindegewebes und des Knochengerüstes zu Blockaden führen. Fehlstellungen der Wirbel und Gelenke, als auch eine verkürzte Muskulatur (durch unsere moderne Haltung und Bewegungseinschränkung) können starke Ladungen sein. Dazu kommen Emotionen, Stress und Glaubenssätze, die sich auf unsere Haltung auswirken. Ganzheitliche Behandlungen wie z.B. die Craniosacraltherapie arbeiten mit dem ganzen Körper und können helfen, Blockaden auf körperlicher, energetischer, geistiger und seelischer Ebene zu lösen.

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